WordPress – Permalinkstruktur ändern ohne 404 Error

Als ich vor über 2 Jahren auf einem WordPress.com-Blog angefangen habe zu bloggen, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht wie meine Links aussehen sollten. Damals habe ich noch gedacht, dass es für den ein oder anderen nützlich wäre, wenn im Link noch das Datum steht. Doch selten werden die Links mit vollem Text irgendwo angezeigt. Der Nutzer würde das Datum im Link erst erkennen, wenn er den Link bereits geklickt hat. Doch dann sieht er ja sowieso das Datum des Blogposts und schaut sich bestimmt nicht mehr den Link an.

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Doch einfach die Permalinkstruktur zu ändern ist keine gute Idee. Seiten eingehender Links sind nicht mehr erreichbar und die meistbesuchte Seite wird schlagartig die 404 – Error Page. Ich habe schon einmal viele eingehende Links verloren, weil ich von einem von einer *.wordpress.com Domain auf meine jetzige Domain passsy.de gewechselt bin. Damals hatte ich noch nicht die Möglichkeit einen “301 Redirect” auf meine neue Domain zu machen. Das schränkt WordPress nämlich ein. Teilweise taucht desshalb mein alter Blog immer noch über meinem jetzigen Blog in den Google-Suchergebnissen auf, obwohl dort gar kein Artikel mehr zu finden ist, sondern nur noch ein Link zum neuen Artikel. Sehr dubios.

Um diesen Krampf zu vermeiden gibt es jetzt ein superschlankes Plugin, dass einen “301 Redirect”, also ein permanenten Redirect zu dem neuen Artikel macht. Dean’s Permalinks Migration 1.0 Plugin. Google Updated den neuen Link dann ziemlich schnell und es geht kein PageRank und keine Besucher verloren. Man muss Lediglich in der Pluginseite seine alte Linkstruktur eintragen, oder erst das Plugin installieren und danach die Linkstruktur ändern. Dann ist die alte Linkstruktur automatisch eingetragen.

Meine alte Linkstruktur sah so aus:

/%year%/%monthnum%/%day%/%postname%/

Bsp: http://www.passsy.de/2011/03/23/noch-keine-mobiles-internet/

Jetzt habe ich eine ganz schlanke Struktur gewählt:

/%postname%/

Bsp: http://www.passsy.de/noch-keine-mobiles-internet/

Gefällt mir irgendwie besser. Da mein Blog aber zu 40% von eingehenden Links und nicht von Google besucht wird, werde ich das Plugin noch sehr lange einsetzten, da sonst wieder viele auf meiner Error Page landen. Für weitere Projekte werde ich mir ab sofort sehr genau überlegen, wie ich die Links aufbaue.

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One Comment

  • Stefan sagt:

    Dieser Artikel ist echt interessant. Die Frage wie man am besten die Linkstruktur im Blog aufbaut ist alles andere als einfach. Je nachdem über welches Thema der Blog geschrieben wird sind die Voraussetzungen auch sehr unterschiedlich. Während in bestimmten Bereichen eine Datumsangabe absolut unverzichtbar ist gibt es auch wiederum Themen bei denen dies überhaupt keine Rolle spielt. Ältere Artikel verschwinden gerne mal im Archiv wo sie dann von den Usern nicht mehr ganz so leicht wieder gefunden werden.

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