Opera 11.10 – kann viel, aber noch zu wenig

opera

Ich finde es wirklich klasse, dass sich Opera trotz seiner stagnierendem Marktanteil nicht entmutigen lässt, sondern an seinem Desktop Browser auch weiterhin rumwerkelt. Jetzt endlich, nach gefühlten 10 Alphas, 20 Betas und 4 RCs erblickt das Update der Version 11 des Norwegers das Licht der Welt. Es wurden wirklich viele Änderungen vorgenommen. Hier ein paar, die er wert sind erwähnt zu werden:

Der Speeddial wurde überarbeitet. Im vergleich zu den testversionen definitiv ein Fortschritt. Allerdings komme ich mit einem Scrollenden Speeddial nicht so ganz klar. Die anzahl der Tabs konnte ich auch früher leicht erhöhen.

Sehr schön finde ich, dass Opera inzwischen WebP, das Bildformat von Google nativ unterstützt. Löblich.

Für Entwickler sehr interessant ist die Weiterentwicklung des Dragonfly. So zu sagen FireBug für Opera.

In Sachen Webstandards haben sie auch aufgestockt. CSS3 Gradients werden jetzt endlich unterstützt.

Für diejenigen, die immernoch nicht den Webclient von GMail nutzen, gibt es auch gute Neuigkeiten: Endlich wird die Ordnerstruktur von GMail auch bei Operamail richtig angezeigt.

 

Trotz aller Neuerungen werde ich Opera immer noch nicht wieder als meinen Standardbrowser einrichten. Hier ein Beispiel warum nicht: Ein Video im Google Reader sieht so aus und lässt sich nicht abspielen. Klasse Opera. Das lief in Version 9.XX noch ohne Probleme. Selbst in der ersten Version von Version 11 lief es noch, aber damals haben mich Popups alle 5 Sekunden (“Sind sie sicher, das sie Nutzerdaten senden wollen”) daran gehindert Videos anzuschauen.

 

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Ich Surfe übrigens momentan vorzüglich mit Chrome. Alleine schon wegen der Geschwindigkeit beim Start. Auf Opera und Firefox muss ich immer ewig warten. Besonders zeigt sich das auf meinem Convertible. Dort nutze ich aber auch gerne den Firefox wegen der hervorragenden Touchscreenunterstützung.

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