Wenn man durch das WWW surft, stößt man häufig auf sehr schöne Artikel in Blogs. Nicht selten füge ich den Blog dann asap in meinem Reader hinzu. Ich will ja weiterhin mit so tollen Artikeln versorgt werden. Davor mache ich aber immer gern den Neujahrs- bzw Weihnachtsartikeltest. Der besteht einfach darin, ob ich innerhalb der letzten 5-10 Artikeln einen “Frohe Weihnachten” oder “Gutes neues Jahr!” Artikel finde. Wenn es nämlich nicht gerade Januar oder Februar ist, deutet das schlichtweg auf einen mehr oder weniger inaktiven Blog hin. Und wer will schon Karteileichen in seinem Reader.
Deshalb beglücke ich auch jetzt auch mit diesem Post. Zum einen, damit mein RSS Feed wieder ein bisschen Leben eingetaucht ist, zum anderen aber um mich selbst anzuspornen, diesen Artikel so schnell wie möglich von meiner Startseite zu bringen.
Als mit Wordpress 3.2 damals die Fullscreen Funktion eingeführt wurde hat es das Bloggen doch schon deutlich angenehmer gemacht und ich habe mir gedacht, dass es doch so langsam mal wieder an der Zeit ist zu probieren, ob ich einen Artikel verfassen kann, ohne den Windows Live Writer zu benutzen. Als ich so los geschrieben habe ging auch alles super und ich war doch schon recht beeindruckt. Tastenkombinationen wie man sie aus Word oder Google Docs kennt haben funktioniert. Links einfügen super einfach. Doch das ging ja eigentlich auch schon bei Wordpress 2.X.
Der Grund warum ich eigentlich überhaupt auf den Windows Live Writer umgestiegen bin ist, dass ich dort Bilde per Drag ‘n’ Drop einfügen kann. So wie man es eigentlich von jedem Textverarbeitungsprogramm gewohnt ist. Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass man ja im Browser ist, aber Google Docs schafft das auch, dass ich Bilder über die Zwischenablage in den Text kopieren kann.
Wordpress hat die Hochladefunktion zwar vereinfacht und bietet dort nun Drag ‘n’ Drop an, aber es ist immer noch nicht möglich Bilder direkt in den Text zu ziehen. So sieht übrigens das neue Upload-Fenster aus:

Und jetzt sage ich euch mal was dazu alles nötig ist:
Sascha hat sich heute ein wenig über die Gratiskultur von Androidnutzern aufgeregt. Hintergrund des Ganzen war eine schlechte Bewertung eine durchaus gute App, die die schlechte Bewertung nur wegen eingebauter Werbung bekommen hat. Ich finde Saschas Meinung durchaus verständlich, dass er was gegen die Gratiskultur hat, jedoch verstehe ich denjenigen, der die Bewertung geschrieben hat in gewisser weise auch. Man muss differenzieren. Von Anfang an aus der Sicht eines Entwicklers:
Meistens entstehen Apps dadurch, dass man eine tolle Idee hat, oder weil eine Funktion noch nicht als App verfügbar ist. Die wenigsten Android App werden entwickelt um wirklich Geld damit zu verdienen. Diese möchte ich auch gar nicht weiter betrachten. Grundsätzlich geht es darum wie ein Entwickler seine wertvolle Zeit der Entwicklung entlohnt haben möchte, denn die Entwicklung einer stinknormalen App nimmt ca. 500 Arbeitsstunden in Anspruch. Das ist wirklich eine menge und sollte belohnt werden.
Kostenlos, eventuell sogar Open Source
Entwickler die ihre Apps kostenlos in den Market stellen macht das Entwickeln offenbar sehr viel Spaß. Ein Hobby, das mit tollen Bewertungen und vielen Downloads belohnt wird. Ihn freut es vor allem eine Hilfe für andere zu sein. Das große Problem ist nur, dass dieser Spaß nicht ewig andauert. Solche Apps mit guten Ansätzen finden sich haufenweise im Market, aber ohne Weiterentwicklungen funktionieren sie oft nicht mehr richtig, oder werden durch alternativen mit mehr Funktionen ersetzt.
Kostenlos mit Werbung
Um ein wenig belohnt zu werden, setzten viele Entwickler auf Ads in Ihren Apps. Kleine Werbebanner, die einen auf mysteriöse Abo Seiten im Browser verlinken. Die wenigsten Werbebanner sind interessant genug um sie anzuklicken. Ich selbst habe noch keinen Werbebanner gesehen, der mich auf irgendeine Art angesprochen hat. Geld wird hierdurch nur mit geschicktem Platzieren der Banner gemacht. Dort wo man einen Button wie “Restart Level” erwartet taucht unverhofft der Banner auf und man wird in den Browser navigiert. Nervig, und meistens auch nicht sinnvoll für den Werbenden. Der einzige der verdient ist der Entwickler.